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Zu viel - und davon eine ganze Menge.

Irgendjemand hat mir mal gesagt, dass nicht nur unsere Freunde uns wiederspiegeln, sondern auch unser Umfeld, unser zu Hause.

Egal ob wir in einer Hütte, einer Wohnung, einem Zimmer, einem Haus oder einer Villa wohnen, so sagt alles darin enorm viel über unseres Inneres aus.

Ich hatte häufig Probleme mit meinem direkten Umfeld.
Meine Eltern sagten mir früher häufig, dass mein Zimmer dem Bermudadreieck gleicht. Egal, was man dort rein packt, es ist auf nimmer wiedersehen verschwunden.

Es war teilweise wirklich ekelig und schlimm. Aber ich hatte auch immer so viel. Toys r us hat sicherlich einiges an Umsatz durch uns gemacht. Meine Eltern waren immer darauf bedacht, dass Spielzeug 3fach gekauft wurde, damit jedes Kind das eigene hatte und keiner neidisch sein musste.

Auch zu Geburtstagen der Geschwister bekamen die anderen Geschenke - es ist doch voll unfair, wenn nur einer etwas auspacken darf - so die Meinung meiner Mutter.

An Weihnachten stand uns jeweils ein Kontingent für Geschenke im Wert von 300 Euro zur Verfügung.
300 Euro sind für mich heutzutage fast die Miete für einen Monat.
Das ist fast eine Jahreskarte für die Boulderhalle.
Es ist zu viel um dafür Weihnachtsgeschenke zu kaufen.

Im gleichen Stil wurden wir zu allen weiteren Gelegenheiten mit Geschenken überhäuft. Und es wurde natürlich alles aufgehoben! Man könnte es ja noch einmal brauchen - im Zweifel später für die eigenen Kinder.



Als ich dieses Jahr vom Rennsteig wiederkam ekelte ich mich vor meiner Wohnung.
Das bin ich? Mein Inneres, meine Gedankenwelt, mein ganzes Denken und Handeln ist so voll, so unsortiert, unstrukturiert?
Ganz logisch, dass ich täglich etliche Probleme zu bewältigen hatte, baute ich doch selbst das Chaos um mich herum auf.

Seither habe ich enorm viel über Minimalismus gelesen.
Ich weiß gar nicht genau, wie ich darauf kam. Vermutlich führte hier eine Googleseite zur Nächsten.

Auf einem dieser wunderbaren Blogs von Minimalisten habe ich dann ein 'Experiment' gelesen, wenn man es so sagen möchte.
Die Bloggerin nennt es 365 Dinge in 365 Tagen. Leider finde ich ihn gerade nicht, werde ihn aber später nochmal verlinken.

Jedenfalls habe ich bereits einige Sachen auf ebay, kleiderkreisel und co verkauft, möchte nun aber auch ein Jahresereignis daraus machen.

Ich darf deshalb freudig verkünden, dass ich ab heute das Projekt 365 Dinge in 365 Tagen starte.
Ich werde darüber berichten. Ich hoffe ich werde damit zumindest Einem etwas Lesevergnügen, Freude, Mut, Hoffnung oder Verbundenheitsgefühl bereiten können.

3.5.14 22:42

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Hope / Website (4.5.14 13:43)
Da bin ich aber gespannt eine gute Idee eigentlich! <3

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